Nach oben

Die Schufa Auskunft bleibt ein Geschäftsgeheimnis.

01.02.2014Author: Mateusz Zuczkowski

Die Schufa ist nicht verpflichtet den Verbrauchern bei einer negativen Bonität eine umfassenden Auskunft über die Berechnung ihrer Bonität zu geben.

Geschäftsgeheimnis

Am letzten Dienstag fiel die Entscheidung des Bundesgerichtshof. So mit ist die Schufa den Verbrauchern keine detaillierte Auskunft schuldig den ein Kredit Abgelehnt worden ist . Das Gericht in Karlsruhe hat sein Urteil gefällt und so eine Revisionsklage zurückgewiesen. Eine 54 Jahre alte Angestellte aus Hessen hat geklagt und verloren. Sie wollte genau wissen wie Ihr persönlicher Scorewert zustande kommt und warum Sie von der Schufa so schlecht beurteilt worden ist. Alles fing an mit einen Kredit. Die Frau aus Hessen hatte den Wunsch nach einen neuen Auto. Sie wollte das neue Fahrzeug von der Bank Finanzieren lassen, doch die Schufa gab kein grünes Licht und der Kredit wurde abgelehnt. Beim ersten mal war es nur einen Verwechselung beim Namen, doch die zweite Schufa Auskunft brach auch eine Überraschung. Zwar klappte es bei den zweiten Versuch und der Kredit wurde genehmigt, doch die Frau wunderte sich über ihre persönliche schlechte Bonitätsnote. Nur 92,9 bei einer Kreditaufnahme und 81,1 Prozent gegenüber den Telekommunikationsunternehmen, so niedrig stufte die Schufa ihre Bonität ein obwohl Sie bei anderen Unternehmen einen guten Ruf genossen hat.

Die 54 Jährige Angestellte zog vor das Gericht, Sie wollte genau wissen wie und warum Ihre Bonität so schlecht beurteilt worden ist. Der BGH musste jetzt entscheiden ob und wen ja, welche Daten Sie Schufa offen legen muss. Vor der niedrigeren Instanz hat die Schufa den Rechtsstreit gewonnen. Der Bundesgerichtshof schloss sich der Entscheidung an und die Revision wurde abgelehnt. Sie Schufa selbst argumentiert in diesen Fall, dass es sich hier um ein Geschäftsgeheimnis handelt und die Verfahrensweise bei der Berechnung des Basis-Score nicht offen gelegt werden kann.

Die Schufa sammelt Daten über mich, aber welche?

Diese Frage stellen sich sehr viele Verbraucher, die einmal mit der Schufa konfrontiert worden sind. Ob Sie bei einen der zahlreichen Versandhäuser auf Rechnung bestellen oder ein Kredit beantragen, ihre Schufa Auskunft wird abgefragt. Doch was kann die Bank oder der Händler über uns erfahren? Die Schufa sammelt Daten über mehr als 66 Millionen Deutsche. So ist die Schufa mit Abstand eine der größten Auskunftei in Deutschland.

Die Schufa speichert Daten zur Person, ihren Namen, Geburtstag und Geburtsort sowie Adresse. Viel wichtiger sind aber die Finanzmerkmale wie die Anzahl von Konten, ihre Kredite, Mobilfunk- und Leasingverträge. Zu den Finanzmerkmalen gehören auch geplatzte Lastschriften, unbezahlte Rechnungen und Mahnungen. Laut dem Gesetzgeber darf nur gespeichert werden wen, die Forderung rechtskräftig ist und bei einer Verjährung muss der Eintrag gelöscht werden. Jeder Verbraucher hat einmal im Jahr die Möglichkeit über eine kostenlose Selbstauskunft mehr über seine Schufa zu erfahren. So ist es ratsam diese Möglichkeit zu nutzen um Fehler bei der Bewertung schnell korrigieren zu können.

* Sollzinssatz ab 4,83% (bonitätsabhängig) fest für die gesamte Laufzeit, Effektiver Jahreszins: 4,90% - 15,99%, Nettokreditbetrag: 1.000 - 100.000 Euro, Vertragslaufzeit: 12 - 120 Monate. Repräsentatives Beispiel: Sollzinssatz 7,98% fest für die gesamte Laufzeit, Effektiver Jahreszins: 8,92%, Nettokreditbetrag: 10.000 Euro, Vertragslaufzeit: 72 Monate